Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback



http://myblog.de/kaitexperte

Gratis bloggen bei
myblog.de





Schwangere Frauen sind verrückt, Episode 3

Ach, um nochmal auf den Punkt der Hochzeitsvorbereitung in Verbindung mit der Schwangerschaft zu kommen: Wir hatten uns inzwischen entschieden, zu heiraten, bevor das Baby kommt. Für alle in der gleichen Situation: Schlechte Idee. So kam es vor knapp einem Monat vor, dass wir beide frei hatten. Eine gute Gelegenheit, uns in Ruhe zusammenzusetzen und ein paar Dinge bezüglich der Hochzeit zu besprechen. Es kam der Punkt auf, wie wir zwischen Kirche, Standesamt und Restaurant umherfahren wollten. Ich schlug ein schickes Auto vor, denn ich hatte auf einer Internetseite einen schicken Mercedes gesehen. Ein Freund von mir hatte dort schon einmal einen ähnlichen Wagen bestellt und war zufrieden. Also sagte Tina, ich könnte jederzeit nochmal von mobile.de aus einen Wagen besorgen. Wieder fing sie an zu weinen, warf mir unromantisches Verhalten vor und kriegte sich den gesamten Tag über nicht mehr ein. Ein ganzer Tag Planung war hinüber, weil sie nicht mehr aufhören konnte zu heulen. Sie fing zwischendurch sogar an, an ihrer Liebe zu mir zu zweifeln und an unserer Beziehung im Allgemeinen. Plötzlich kramte sie alte Geschichten aus unserer Vergangenheit hervor, die ihrer Meinung Beweise dafür waren, dass wir nicht heiraten sollten, zum Beispiel, weil ich damals, als ihre Schwester mir Kartoffelsalat aufgetan hatte, ich sie angeblich zu nett und verliebt angesehen hätte. Beim auftun von KARTOFFELSALAT!!! Lieber Gott, bitte lass die restliche Zeit bis zur Geburt schmerzlos und leise an mir vorbeiziehen. Meine größte Angst ist, dass ihre Hormone uns die Hochzeit versauen, weil jeder kleinste Fehler und nur ein falsches Wort sie zum heulen bringen könnten. Das will ich nicht. Ich will eine schöne, ruhige Hochzeit mit einer glücklichen Braut und Gästen, die nicht irritiert zu mir kommen und mich fragen, warum meine Frau heulend auf die Toilette gerannt ist.
15.11.12 10:43


Werbung


Schwangere Frauen sind verrückt, Episode 2

Ein anderes Mal ging es um den Namen des Babies. Wir wussten inzwischen, dass es ein Junge wird. Ein paar Freunde hatten uns ein Namensbuch geschenkt, speziell für Jungennamen, dort standen alle Namen aus aller Welt drin, die man einem Jungen geben kann. Wir hatten beschlossen, einen gemütlichen Abend daraus zu machen, den richtigen Namen für unseren Sohn auszusuchen. Tee, Knabberzeug, Couch, super. Als wir da also saßen und losstöberten, sagte Tina, sie hätte schon immer ein paar Namen im Kopf gehabt, die ihr gefallen würden. Dazu zählten Justus und Paul. Sie erzählte mir dann auch wieso, und als sie fertig war, sagte ich ihr, Justus wäre toll, aber doch um Gottes Willen bitte nicht Paul. Sie stand auf, nahm die Schüssel mit Chips und schüttete sie über meinem Kopf aus, dann fing sie an zu weinen, entschuldigte sich, küsste mich und fragte, wieso ich Paul so schlimm fände. Ich nannte ihr den Grund ( Paul ist langweilig und bedeutet übersetzt „Der Kleine“, außerdem heißt heutzutage jeder zweite Junge Paul), da kippte sie mir Tee in den Schoß, sagte, ich sei ignorant und ging wütend ins Schlafzimmer. Das merkwürdige ist, das schwangere Frauen sich nach solchen Aktionen auch nur noch schlecht daran erinnern können, warum sie das gemacht haben. Und das scheint ihnen auch ganz recht zu sein. Irrationalität ist ein Vorrecht werdender Mütter und ich glaube, dass nutzen sie auch gnadenlos aus. Sie wechseln von einer Stimmung in die Andere, von wütend zu fröhlich, von fröhlich zu traurig, von traurig zu Lust auf Sex. Es ist der Horror. Leidtragende sind die Männer, denn sie müssen das alles einfach so hinnehmen, weil sie wissen ja nicht, wie es ist, schwanger zu sein. Aber Frauen wissen nicht, wie es ist, mit einer schwangeren Frau zu leben, das ist mindestens genauso schlimm, wie schwanger zu sein. Mein Standpunkt.
13.11.12 19:29


Schwangere Frauen sind verrückt, Episode 1

Hallo, ich heiße Maximilian. Ich bin verlobt und meine Verlobte und ich erwarten unser erstes Kind.Ich freue mich sehr und bin wahnsinnig glücklich. Aber leider ist es in letzter Zeit doch etwas anstrengend. Was heißt etwas. Es ist in letzter Zeit sehr, sehr anstrengend! Denn ich habe zuhause eine zukünftige Braut, die dabei ist, ihre Hochzeit zu planen und gleichzeitig schwanger ist. Diese beiden Ereignisse für sich machen eine Frau ja schon anstrengend, aber beide auf einmal, da sollte der Männerschutzverein oder so was aktiv werden, wirklich. Diesem Wahnsinn dürfte kein Mensch ausgesetzt werden, dafür sollte es rechtliche Grundlagen geben. Ich kann meinen Antrag ja mal mit ein paar Beispielen untermauern. Zum Beispiel der Tag, an dem Tina, meine Verlobte, erfahren hat, dass sie schwanger ist. Wir waren zu diesem Zeitpunkt auch schon verlobt, der Tag der Hochzeit stand schon so gut wie fest, er sollte in fast einem Jahr sein. Tina war also drüber, hatte mir aber nichts gesagt. Sie war eines Tages früher zuhause als ich und war vorher in der Apotheke 10 (!) verschiedene Schwangerschaftstests kaufen. Die sie dann alle nacheinander machte. Sie erzählte mir später, dass sie dazu fast 5 (!) Liter Wasser trank. Für den Kommentar dazu fing ich mir eine. Aber egal, jedenfalls waren alle Tests positiv, sie war schwanger. Als ich nach Hause kam, saß sie zwischen den Tests und den Verpackungen, aß aus einer 2 Kilo Packung Cornflakes mit den Händen, blätterte dazu in einer Zeitschrift für Brautmoden und weinte. Das verrückteste, was ich je von ihr beobachtet hatte. Bis dahin. Als ich sie fragte, was los sei, sah sie mich an, lachte, sprang in meine Arme und sagte, wir wären schwanger. Dann fing sie wieder an zu weinen und versuchte mir zu erklären, dass sie das schön fände, aber die Hochzeit, aber das Baby, aber die Hochzeit, und zwischendurch lachte sie bei dem Wort Baby und weinte bei dem Wort Hochzeit. Frauen.
11.11.12 08:40





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung